Seelische Gesundheit durch soziale Kontakte

 

     „Solange der Mensch sich nicht begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass Menschen an seinem Inneren teilhaben, gibt es für Ihn keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen - er wird allein sein. Wo können wir noch einen Spiegel finden, wenn nicht in unserem Nächsten? Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der Teil eines Ganzen, zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen: nicht allein - wie im Tod - sondern lebendig als Mensch unter Menschen.“

Richard Beauvais, 1964

 

 

     Die Idee von mi cado entstand aus einer Gruppe von Leuten, die sich
im Oktober 2008 in der Tagesklinik in Bad Homburg kennengelernt und
dort erfahren hatten, wie hilfreich und heilsam es sein kann, in einem
positiven Umfeld und einer klaren Tagesstruktur aufgehoben zu sein.  
Der wertschätzende Umgang der Mitarbeiter der Tagesklinik mit den
Patienten, zeigte, dass bei seelischen Krisen und seelischen
Störungen diese Atmossphäre die Betroffenen motiviert und darin
unterstützt, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

   Diese Erfahrungen liegen dem mi cado Konzept zu Grunde: Menschen,
die in seelischen Nöten sind, einen sozialen  Rahmen bieten, der die Heilung
unterstützt und ein Abrutschen in die soziale Isolation verhindert.

    

 

   Der gemeinsamen Aktivität, dem aktiven  Tun und der aktiven
gesellschaftlichen Teilhabe kommt große  Bedeutung zu. Mi cado will
vom Prinzip 3-R weg (Ruhe,  Rumsitzen, Reden) und die gemeinsamen
 Aktivitäten in den Mittelpunkt stellen.
   
   Der Verein wird von ausgebildeten Fachleuten unterstützt, die Erfahrung im
Umgang mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen haben und die mi
cado beratend zur Seite stehen.    

 

 

mi cado e.V.  |  mi-cado@freenet.de